Kooperative Praxisgründung - der neue Trend

Der Anteil an kooperativen Praxisgründungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Immer mehr Ärzte kommen zu der Einsicht, dass eine effiziente Zusammenarbeit mit Kollegen sowohl wirtschaftliche als auch organisatorische Vorteile mit sich bringt.

Dass ärztliche Kooperationen im Trend liegen, zeigt auch eine Studie zum Investitionsverhalten von Ärzten bei der Praxisgründung in den Jahren 2002/2003, herausgegeben von der apoBank und dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI): Mehr als ein Drittel aller Finanzierungen in den alten Bundesländern entfielen auf kooperative Praxisgründungen. In den neuen Ländern lag der Anteil bei rund 23 Prozent.

Auch Zahnärzte setzen verstärkt auf Zusammenarbeit. Laut einer Studie der apoBank und des Instituts der Deutschen Zahnärzte zur zahnärztlichen Praxisgründung 2002 sind Gemeinschaftspraxen seit einigen Jahren im Aufwind. In den alten Bundesländern machen sie 30 Prozent aller Praxisgründungen aus.

Vielfältige Kooperationsformen

Es gibt viele Möglichkeiten, sich kooperativ zu organisieren; zu den schon länger etablierten zählen:

  • Gemeinschaftspraxis
  • Praxisgemeinschaft
  • Apparate- und Laborgemeinschaft

Darüber hinaus gibt es eine Reihe neuerer Kooperationsstrukturen:

  • Ärzte-GmbH
  • Praxisnetze
  • Partnerschaftsgesellschaft mit nichtärztlichen Leistungserbringern in Medizinischen Versorgungszentren oder Integrierten Versorgungen

Für welche Form der Kooperation Sie sich auch entscheiden – wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Start in eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Zusammenarbeit. Vereinbaren Sie einfach per Mail einen Gesprächstermin mit einem unserer Berater vor Ort.